Ginseng und Forschung viele Informationen bei WOONDERGOODS

Ginseng Studien, Forschung und Lehre über Historie und Gegenwart

Ginseng Studien und Forschung am Koreanischen Forschungsinstitut

Seit vielen Jahren ist Korea bekannt für seine weltweite Forschung auf dem Gebiet des Ginseng einschließlich der Ginseng Studien. Seit den 70er Jahren erscheint regelmäßig eine Fachzeitschrift über Ginseng, das “Journal of Ginseng Research“. Dieses Journal können Sie in englischer Sprache, im Elsevier-Verlag erwerben. Die Artikel können per pdf heruntergeladen werden und liefern Fachkundigen einen umfassenden Einblick in die vielfältige Wirkung der einzigartigen Wurzel.

Ginseng Studien in Deutschland und Europa

Es gibt zahlreiche umfassende wissenschaftliche Studien aus der Ginsengforschung, die eindrucksvoll die Wirkung und den Nutzen von Ginseng bestätigen. Leider dürfen wir aufgrund europäischer und deutscher Gesetzte Ihnen dazu keinerlei Informationen zur Verfügung stellen. Diese sind ausschließlich nur für Fachkreise vorgesehen. Gerne können Sie uns per E-Mail kontaktieren, wenn Sie zu dem  Personenkreis der Mediziner, Apotheker & Heilpraktiker gehören. (Bitte den entsprechenden Nachweis dazu beifügen).

Im Gegenzug dazu übersenden wir Ihnen gerne Informationen zu den Themen:

  • Ginseng und das Immunsystem
  • Ginseng und Alterungsprozesse
  • Vorbeugung u. Verbesserung von Alzheimer
  • gegen das Vergessen
  • Ginseng und Sexualstörungen bzw. Wechseljahre
  • Ginseng gegen Fatigue
  • Ginseng, Haut und Haare
  • Ginseng, Leistungsfähigkeit & Lebensqualtät
  • Ginseng bei Schmerzen
  • Ginseng in der Anthroposophischen Medizin
  • Ginseng, Regelung der Kommunikation zwischen Schilddrüse und Gehirn
  • Ginseng und Herz Kreislauf
  • Blutdruck, Blutbild und Blutfett
  • Stress, Arteriosklerose u. Thrombose

Ginseng in Deutschland

Die Menschenwurzel Ginseng kann man seit 1986 im Deutschen Arzneibuch nachlesen. Die Forschung der Pflanze und deren Anbau bis hin zu klinischen Prüfungen der Extrakte, findet jedoch überwiegend in Übersee statt. Ginseng erfreut sich jedoch einer immer größeren Beliebtheit auch in Deutschland, der Jahresumsatz der Präparate wird weit über 100 Millionen Euro geschätzt. Kein Wunder also, dass sowohl der Endverbraucher als auch Fachkreise mehr über die Pflanze erfahren möchten. 1998 fand demzufolge an der Universität Marburg der 1. Europäische Ginseng-Kongress statt, deren Ziel es war in den internationalen Forschungsstand auch in Deutschland publik zu machen. Vertreter von Wissenschaft und Wirtschaft wurden in Kontakt zueinander gebracht. Initiator und Organisator war Prof. Dr. Hans Christian Weber vom Lehrstuhl für Spezielle Botanik und Mykologie in Marburg.

Ginseng in Historie und Gegenwart

Der Literatur zur Folge lässt sich Ginseng bis in das 2. Jh. v. Chr. zurückverfolgen. Ginseng wird seit jeher auch Menschwurzel genannt. In Asien gilt Ginseng als das Mittel zur Steigerung der Lebenskraft dem “qi” und der Abwehr dem “wei”. Ginseng ist ein Adaptogen, also ein allgemeines Stärkungsmittel  zur Erhaltung der Gesundheit und zur Förderung der Rekonvaleszenz. Ginseng wird auch als Potenzmittel eingesetzt um die “yang” Schwäche zu beheben. Ginseng erhielt seinen Einzug in Europa um etwa 1650. Anfänglich wurde die Menschwurzel wegen ihres spektakulären Rufes mit Gold bezahlt. Um 1800 fing man an Ginseng aus Sichtung eines Arzneimittels zu begutachten, doch erst etwas ab 1950 entdeckten Mediziner und Arzneimittelhersteller in Europa ihr Interesse an der Pflanze. Ab diesem Zeitpunkt begann man mit der wissenschaftlichen Erforschung der Extrakte und deren Inhaltsstoffe nach chemischen und pharmakoglogischen Gesichtspunkten.

Pharmazie und Pharmakologie

In Asien wird die Ginsengwurzel teils roh über den Tag gekaut und als Tee getrunken. Während die ganze Ginsengwurzel in Deutschland weniger konsumiert wird, erfreuen sich Konsumenten hauptsächlich Kapseln, Tabletten, Ginseng Pulver, Extrakt oder Trockenextrakt. Die Kommission E des ehemaligen BGA hat 1991 eine Tagesdosis von 1-2 g für die Einnahme von Ginseng empfohlen. Dies wurde in das deutsche Arzneimittelbuch übernommen. Als Hauptwirkstoff wurden die Ginsenoside verzeichnet, von denen über 20 Arten in der Ginseng Wurzel entdeckt wurden. Der Ginsenoside Gehalt nach DAB sollte mindestens 1,5% ausmachen. Ginsenoside sind Triterpenglykoside mit Saponineigenschaften. Ihre Struktur ist tetrazyklisch und pentazyklisch. Ginseng konnte in Ginseng Studien eine leistungssteigernde Wirkung nachgewiesen werden.

Veränderte Wirkung Roter und Weißer Ginseng

Sowohl im weißen wie auch im roten Ginseng befindet sich eine hohe Anzahl der Ginsenoside, jedoch von unterschiedlicher Art. Im weißen Ginseng findet man die Malonylginsenoside, die im roten Ginseng aufgrund der Abspaltung der Malonylreste nicht mehr zu finden sind. Dafür findet man im roten Ginseng Rh2 und RS2 Ginsenoside, die für diesen ganz charakterliche Eigenschaften haben. Durch die unterschiedliche Verarbeitungsform des Ginseng verändert sich auch die Wirkung. In einer Studie von 2006 der Arbeitsgruppe um Ki Sung Kang, wird dargelegt, dass vor allem sonnengetrockneter Ginseng einen erhöhten Gehalt von Radikalfängern besitzt. Diese Wirkung soll durch sein natürliches Maltol und seine Derivate erzielt werden, welche durch die Maillard Reaktion entsteht. Durch die hohe Temperatur bei der Verarbeitung kommt es  zur Abspaltung der Zuckerreste, der Ginsenoside. Dadurch können sich die Aglycone Protopanaxadiol und Protopanaxtriol freisetzen, die wiederum umgewandelt werden zu Panaxadiol und Panaxatriol.

Laut Ginseng Studien haben die Inhaltsstoffe des Ginseng eine Menge Wirkung auf zellulärer Ebene und auf die Regulation von Körperfunktionen. Bei uns in Europa wird er gerne als Tonikum und zur allgemeinen Stärkung eingenommen. Bei Müdigkeits- und Schwächegefühl kann Ginseng den Organismus unterstützen. Auch bei nachlassender Gedächnisleistung wird Ginseng gerne empfohlen. Bekannt sind antioxidative, zytotoxische aber auch zytoprotektive Wirkungen der verschiedenen Inhaltsstoffe. Auch blutzuckersenkende und neuroprotektive Wirkungen sind untersucht worden.

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